Gesamtüberarbeitung des örtlichen Raumordnungsprogramms

Das Örtliche Raumordnungsprogramm der Stadtgemeinde Bad Vöslau - bestehend aus Örtliches Entwicklungskonzept und Flächenwidmungsplan - basiert auf den Grundlagenerhebungen aus dem Jahr 2004. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Abänderungen und Ergänzungen in Teilbereichen zum Flächenwidmungsplan.

Nachdem der übliche Zyklus eines Örtlichen Raumordnungsprogramms von ca. 10-15 Jahre bald erreicht wird, wurde im Jahr 2016 mit einer Gesamtüberarbeitung (Aktualisierung der Grundlagenforschung) begonnen.

Das Örtliche Entwicklungskonzept ist Teil des Örtlichen Raumordnungsprogrammes und bildet ein Strategisches Planungsinstrument. Das Entwicklungskonzept legt mittel- bis langfristige Strategien, Ziele und Maßnahmen zur räumlichen Entwicklung der Gemeinde fest.

Das Örtliche Entwicklungskonzept besteht aus

  • ­ einer Plandarstellung und
  • ­ einem Erläuterungsbericht.

Im Erläuterungsbericht wird auch der Ziele- und Maßnahmenkatalog festgelegt und beinhaltet beispielhaft folgende Punkte:

  • ­ Welche Funktionen bestimmte Teile des Gemeindegebietes übernehmen sollen
  • ­ Welche Bereiche für die künftige Entwicklung sinnvoll sind
  • ­ Welche zeitlichen Abfolgen, Varianten und Voraussetzungen für künftige Entwicklungen vorgesehen sind.

Festzuhalten ist, dass ein Örtliches Entwicklungskonzept im Maßstab 1:10.000 dargestellt wird und nicht parzellenscharf ist. Die Aussagen sind allgemeiner gehalten als z.B. die Widmungsfestlegungen in einem Flächenwidmungsplan.


Workshop mit Bürgerbeteiligung

Workshop am 4. März 2017

Im Rahmen der Gesamtüberarbeitung des Örtlichen Raumordnungsprogramms wurde die Bevölkerung in die Findung und Erarbeitung der Ziele für die Stadtentwicklung im Rahmen eines Workshops am 04.03.2017 miteinbezogen. Dipl. Ing. Michael Maxian, ein ehe­maliger Mitarbeiter der Abteilung Raumordnung beim Land NÖ, konnte als fachkundiger Moderator für diese Veranstaltung gewonnen werden.

Es nahmen insgesamt 70 Bürgerinnen und Bürger am Workshop teil; zu Beginn gab es eine Einführung in die Raumordnung und die gesetzlichen Grundlagen. Noch am Vormittag wurden im Plenum die Themen in Stichworten für eine weitere Bearbeitung gesammelt und den einzelnen Arbeitsgruppen zugeordnet. Am Nachmittag wurden dann in 5 Arbeitsgruppen in intensiven Diskussionsrunden zu den einzelnen Themen Anregungen und Ziele für die Stadtentwicklung erarbeiteten.

Nachdem die Teilnehmer die Ziele gewichtet hatten, wurden als Abschluss des Workshops die Ergebnisse den hinzugekommenen Stadt- und Gemeinderäten präsentiert.

Bericht des Workshops (pdf, 5,9 MB)

17. März 2017