Waldarbeiten nach Schäden an den Schwarzkiefern im Winter 2015/2016

SchwarzkieferschädenHr. Ofö. Ing Rudolf Konrad informiert, das im gesamten Bad Vöslauer Wald und auch im Stadtwald erhebliche Schäden aufgetreten sind  - auch der Laie erkennt die Rotfärbung an vielen  Schwarzkiefern, die letztlich zum Absterben der Bäume führt. Die Schäden sind auf  die lang andauernde Trockenperiode im Sommer 2015 und eine Vorschädigung durch einen Pilz (=Kieferntriebsterben) zurückzuführen.  

Aus diesem Anlass fanden bereits Begehungen mit der Forstbehörde der BH Baden und Forstschutzexperten vom Bundesamt für Wald (ehem. Versuchsanstalt) im Stadtwald statt. Aufgrund der Einschätzung durch die Experten wurde die Empfehlung abgegeben,   Schwarzkiefern bei denen die Krone zu mehr als 75% abgestorben ist, zu entnehmen. So wird der drohenden Gefahr der Massenvermehrung von Borkenkäfern entgegengewirkt. Andere und insbesondere  vorbeugende Maßnahmen gegen Trockenheit und Pilze sind nicht möglich.

Der Stadtwald ist speziell im Gradental,  nämlich im Bereich von „Pecherhütte“, „Mondscheinkogel“ und „Eschenspitz“ sowie in Gainfarn beim „Hiatariegel“ betroffen. Dort  ist es zum flächenhaften Absterben der Schwarzkiefern gekommen. Diese Flächen werden im kommenden Winter, unter möglichster Schonung der bereits vorhandenen Naturverjüngung, bearbeitet werden. Mit der Aufarbeitung haben die Gemeindearbeiter bereits begonnen. Ab voraussichtlich Ende November wird auch ein Schlägerungsunternehmen die Aufarbeitung unterstützen.   Die Arbeiten werden wahrscheinlich bis in Frühjahr 2016 andauern. In dieser Zeit ist es notwendig vereinzelt Wanderwege und möglicherweise auch Mountainbikerouten aus Sicherheitsgründen kurzfristig zu sperren. Wir bitten die Erholungsuchenden unbedingt die Hinweistafeln „forstliches Sperrgebiet“ genauestens zu beachten und sich von den Fällungsorten und Holzlagerplätzen fern zu halten.

Bitte haben Sie Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen, auch wenn man manchen Flächen im Zuge der Arbeiten und auch noch einige Zeit danach die Fällungen ansehen wird.  Die Stadtgemeinde ist bemüht so schonend und schnell wie möglich die Aufarbeitung durchzuführen, um einer weiteren Gefährdung des Waldes entgegenzuwirken. Wo notwendig wird selbstverständlich eine Wiederaufforstung erfolgen.