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Bad Vöslau Die offizielle Website der Stadtgemeinde Bad Vöslau

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Chronik von Bad Vöslau

Bücher über diese Zeit finden Sie im Online-Shop Bad Vöslau

"Heimatkunde für Kinder der Volksschule Bad Vöslau"
Robert Boczek, Volksschullehrer
 

1136

Abb. aus dem BuchAbb. aus dem Buch
"Bad Vöslau 1136-1986"

Im Salbuch des Stiftes Klosterneuburg wird erstmals ein Adololdus de Veselove urkundlich erwähnt. Dies lässt darauf schließen, dass das Geschlecht der "Vöslauer" damals bereits in hohem Ansehen stand und die Anfänge der Wasserburg auf das 11. Jahrhundert zurückgehen. Bis zum Jahre 1938 war das Schloss Herrschaftssitz.
Im 13. Jahrhundert ist das Schloss im Besitz des Wiener Ratsbürgergeschlechts der Pollen, die den ersten namentlich bekannten Wiener Bürgermeister Konrad Poll stellten.


1483

Abb. aus dem Buch Abb. aus dem Buch
"Bad Vöslau 1136-1986"

Die Vöslauer Wasserburg wird vom Ungarkönig Mathias Corvinus ausgeplündert und verwüstet.

 

 

 

 

 

 


1502

Abb. aus dem Buch Abb. aus dem Buch
"Bad Vöslau 1136-1986" 

Die Familie Theschütz wurde aus der Lehenshoheit des Landesfürsten entlassen, Burg und Güter wurden freies Eigentum. Die Theschütz waren auch Herren auf Merkenstein, wodurch Gainfarn erstmalig und vorübergehend mit Vöslau in einer Hand vereinigt war. Um
1580-1620 war die Kapelle der Vöslauer Wasserburg ein Zentrum der Reformation für das umliegende Land. Während der Gegenreformation wurde Vöslau für rund 200 Jahre Filiale der Katholischen Pfarre Gainfarn. 


1773

Abb. aus dem  Buch "Die Grafen Abb. aus dem
Buch "Die Grafen
von Fries" 

Die Herrschaft gelangt in den Besitz der Familie Fries und damit beginnt der Aufstieg von Vöslau. Johann von Fries (1719-1785) war einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der österreichischen Hochfinanz und gründete den weltweiten Handel mit dem Maria-Theresien-Taler. Josef II. verlieh im 1783 die Reichsgrafenwürde. Er ließ das Vöslauer Schloss durch Ferdinand Hohenberg von Hetzendorf, den Hofarchitekten und Schöpfer der Gloriette und des Schlosstheaters in Schönbrunn sowie des Fries'schen Stadtpalais auf dem Wiener Josefs-Platz (Palais Pallavicini) in seine noch jetzt bestehende Gestalt umbauen. Mit Hohenberg kam auch der Bildhauer Franz Zauner nach Vöslau, von dem die Putten am Portal des Schlossparkes sowie im Stiegenhaus des Schlosses stammen. Die Architektur des Schlosses mit den Plastiken bilden ein für Österreich seltenes Ensemble frühklassizistischer Kunst.


1785

Die Leiche des Grafen Fries wird im Vöslauer Schlossteich aufgefunden, sein Ende ist bis heute völlig ungeklärt.


1826

Abb. aus dem Buch "Die Grafen von Fries"Abb. aus dem Buch
"Die Grafen von Fries"

Die Familie Fries muss den Konkurs anmelden. Aus der Konkursmasse hat Georg Simon von Sina die Herrschaft erworben. Er war ein bedeutender Förderer des Eisenbahnwesens und ist als Wegbereiter des Südbahn in die Verkehrsgeschichte eingegangen.

 

 

 

 

 


1827

Abb. aus dem Buch Abb. aus dem Buch
"Historische Bilder " 

Freiherr Johann von Geymüller erwirbt die Herrschaft von Vöslau. Infolge seines aufwendigen Lebenswandels musste er 1841 in Konkurs gehen Seine besondere Bedeutung für Bad Vöslau ist die Gründung der Kammgarn-fabrik im Jahre 1833.

 

 


1837

Graf Moritz II. Fries erwirbt neuerlich die Herrschaft Vöslau. 1870 stiftete er die Pfarrkirche von Bad Vöslau. Der Erbe, August von Fries, war an Vöslau nicht mehr interessiert und verkaufte 1887 das Bad an die Gemeinde und 1901 die Schlossliegenschaft an den böhmischen Kohlenbaron Moritz Ritter von Gutmann. Er war der letzte Privatbesitzer des Schlosses.


1954

Abb. aus dem Buch "Historische Bilder" Abb. aus dem Buch
"Historische Bilder "

Am 16. Mai wird Bad Vöslau zur Stadt erhoben. Bürgermeister Rudolf Frimmel (im Bild links) und Bundespräsident Dr. Theodor Körner sind auf dem Weg zum Festakt im Saal der Vöslauer Kammgarnfabrik.



 

 


1961

Der Gemeinderat fasst den Entschluss, das Schlossgebäude zu renovieren und als Rathaus auszubauen.


1968

Im Oktober beginnen die Renovierungs- und Umbauarbeiten.


1974

Die Bauarbeiten sind im wesentlichen abgeschlossen. Im Mai übersiedeln sämtliche Dienststellen der Stadtverwaltung in das Schloss.
Baukosten rund S 12,400.000,
Einrichtungskosten etwa S2,300.000,- 


2004

Mega-Jubiläums-Wochenende „100 Jahre Curort – 50 Jahre Stadterhebung – 25 Jahre Verschwisterung mit Neu-Isenburg“

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