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Bad Vöslau Die offizielle Website der Stadtgemeinde Bad Vöslau

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Chronik von großau

Bücher über diese Zeit finden Sie im Online-Shop Bad Vöslau

"Heimatkunde für Kinder der Volksschule Bad Vöslau"
Robert Boczek, Volksschullehrer

 

Das Schloss und Dorf Großau verdanken ihre Entstehung wahrscheinlich einem nicht namentlich bekannten Lehensmann eines mächtigen bayrischen Grafengeschlechtes, das in unserm Gebiet große Besitzungen hatte.


1125

Erste namentliche Erwähnung von Großau im "Saalbuch von Klosterneuburg". Ein Volchold und sein Sohn Adalbero geben zwei Weingärten zu Grazou (Großau) an das Stift Klosterneuburg


1369

Aus diesem Jahr datiert ein Stiftungsbrief von der Großauer Kirche - sie war immer eine Filialkirche. Ursprünglich bestand das Gotteshaus nur aus einem Altarraum und dem angebauten Turm mit dem spitzen Dach. Sie wurde mehrmals erweitert, zuletzt durch den Berndorfer Industriellen Arthur Krupp 1918/19. Seit dieser Zeit besitzt die Kirche einen zwiebelförmigen Turmhelm.


bis 1601

Viele Familien, wie z.B. Weitra, Hohenberg und Haid, scheinen als Besitzer auf. Ebenso ist Franz von Ficin (1540-1585) für Großau (neben Merkenstein und Gainfarn) als Verwalter zuständig.


1683

Während der zweiten Türkenbelagerung Wiens wird
Gainfarn zur Gänze zerstört. Viele Bewohner werden getötet oder in die Sklaverei verschleppt. Die Überlebenden beginnen Gainfarn wieder aufzubauen. Da die Burg Merkenstein zur Ruine geworden ist, verlegt man den Sitz der Verwaltung in das verkehrstechnisch günstiger gelegene Gainfarn.


1529 - 1532

Großau soll in diesen Jahren durch den Einfall der Türken vollständig zerstört worden sein.


1601

Gundakar von Dietrichstein kauft die Herrschaft Merkenstein und Großau. Über 150 Jahre bleibt Großau nun im Besitz der Familie Dietrichstein. Unter ihrer Herrschaft wird die Burg Merkenstein während der Türkenbelagerung 1683 zerstört und ist seither eine Ruine.


1713

Die Pest wütet in der Umgebung. Die Bewohner von Großau flüchten nach Merkenstein und bleiben von dieser Seuche verschont. Zum Dank dafür ist das sogenannte "Fieberkreuz" (befindet sich in der Nähe der Ruine Merkenstein) errichtet worden.


1829

Großau geht in den Besitz der Grafen Münch-Bellinghausen über.


1849

Großau wird eine eigenständige Gemeinde. Josef Grabner, von 1849 -1852 der letzte Dorfrichter von Großau, wird erster Bürgermeister des Ortes.


1852

Errichtung einer eigenen Volksschule, bisher besuchten die Kinder die Schule in Gainfarn.


1921

Einleitung des elektrischen Lichtes


1938

Durch zähen Widerstand gelang es dem Bürgermeister Johann Rauscher die Selbständigkeit der Gemeinde - Vöslau, Gainfarn und Großau sollten schon damals fusioniert werden - zu erhalten

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