Bild 01 : Potentilla incana_Sonnenweg_6. April 2011
Bildtext 1: Die Blüten des Grau-Fingerkrautes bestimmen im Frühjahr das Erscheinungsbild der Trockenrasen entlang des Sonnenweges.
Bild 02: Helianthemum canum_Sonnenweg_17. April 2011
Bild 2: Zwischen dem Fingerkraut blüht, etwas später beginnend und nicht so häufig wie dieses, das Grau-Sonnenröschen.
Bild 03: Alyssum montanum_Sonnenweg_22. März 2008
Bildtext 03: Das Berg-Steinkraut/Alyssum montanum ist ein Zwergstrauch, der kaum 20 cm Wuchshöhe erreicht.

Bild 4 : Alyssum montanum_Sonnenweg_18. März und 26. April 2002
Bildtext 4: Die ganze Pflanze, Stängel, Blätter und Früchte, sind dicht mit Sternhaaren bedeckt, ein Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung und vor zu großem Wasserverlust durch Verdunstung.

Bild 05 : Alyssum montanum_Sonnenweg_18.April 2008 Bildtext 5: Das Steinkraut ist ein Kreuzblütler: Vier Blütenblätter und sechs Staubblätter (vier längere und zwei kürzere) sind an voll entwickelten Blüten zu erkennen

Bild 6: Alyssum montanum_Sonnenweg_7. April 2003 Bildtext 06: Nur die obersten Teile des Blütenstandes ragen aus dem Neuschnee heraus. Kurze Wintereinbrüche während der Blüte übersteht diese in den Bergen des Mittelmeerraumes heimische Pflanze ohne Schaden.

Bild 07: Helianthemum incanum_Sonnenweg_24.April 2011 Bildtext 07: Grau-Sonnenröschen sind Zwergsträucher, die flachgründigen Trockenrasen oder- wie hier- Felssteppen besiedeln. Zahlreiche Stängel heben die Blüten kaum mehr als 5cm über den Boden. Die schmal-linealischen Blätter sind von dichten Haaren grau, ein Schutz vor zu starkem Licht und vor Wasserverlust. Die Gattung Sonnenröschen / Helianthemum gehört zu den Zistrosengewächsen / Cistaceae. Diese Pflanzenfamilie ist in Europa in der Mediterranen Florenregion mit vielen Arten vertreten.
Bild 08: Potentilla incana_Sonnenweg_06.April 2011 Bildtext 08: Die Blüten haben 5 freie Blumenkronblätter, zahlreiche Staubgefäße und Stempel, die Blätter sind 3- oder 5teilig (gefingert > Name!). Das Grau-Fingerkraut gehört zu den Rosengewächsen / Rosaceae . Sein Areal reicht in die Wiesen- und Waldsteppengebiete Osteuropas bis zum Ural. In Österreich ist dieses Fingerkraut nur im Einflussbereich des pannonischen Klimas häufig.
Bild 09: Potentilla incana_Sonnenweg_17. April 2011 Bildtext 09: Die Grundblätter des Grau-Fingerkrautes liegen oft dicht dem Boden an. Sie sind gefingert (5-teilig), aber oft auch nur 3-teilig. Die Blätter vom Grau-Fingerkraut sind dicht mit Sternhaaren bedeckt, deren Details man allerdings nur mit einer guten Lupe bei guten Lichtverhältnissen erkennen kann: Ihre Strahlen sind alle gleich lang oder einer der Strahlen ist höchstens 5x so lang wie die übrigen.
Bild 10: Potentilla pusilla Schubertplatz_19.April 2010 Bildtext 10: Im Erscheinungsbild zum Verwechseln ähnlich ist eine weitere im Frühling blühende Fingerkrautart, das Flaum-Fingerkraut / Potentilla pusilla. Seine Blätter sind nur locker behaart und erscheinen dadurch nicht so grau wie jene von Potentilla incana. Die Haare können beim ersten Betrachten als einfach und unverzweigt wahrgenommen werden, bei geduldigem Suchen mit Hilfe einer starken Lupe erkennt man aber, dass - zumindest an den Blatträndern - Sternhaare sitzen: Von den Sternstrahlen ist einer im Vergleich zu den übrigen winzigen sehr lang.
Bild 11: Potentilla pusilla & P.incana_Schubertplatz_19. April 2010 Bildtext 11: Hinter der Kirche St. Jakob blüht flächendeckend das Flaum-Fingerkraut gemeinsam mit dem Grau-Fingerkraut.
(Fortsetzung im Mai 2011)