Bild 1:
Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn von Oberkirchen_03. Februar 2005
Bildtext 1: Blick von den Oberkirchenweingärten über den Gainfarner Schlosspark. Die alte Griechische Tanne ragt mehrere Meter über die übrigen Parkbäume hinaus.

Bild 2:
Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn_25. Oktober 2009
Bildtext 2: Das untere Bild zeigt die starke Zersplitterung des Stammes durch den Blitzschlag und einige abgestorbene Äste, im oberen Bild ist zu erkennen, dass ein großer Teil der Nadeln schon braun ist.

Bild 3:
Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn_24.November 2009
Bildtext 3: Im großen Bild kappt H. Höllerbauer im Bereich des ärgsten Stammbruches die Äste, wie unterhalb schon vorher und in Folge auch oberhalb. Im ersten kleinen Bild beginnt er etwa 10 m unterhalb des Wipfels einen der beiden Wipfeltriebe zu schneiden, dessen beginnenden Sturz am nächsten Bild zu sehen ist. Nun wird der entastete Stamm in etwa 2 m langen Stücken abgetragen, der Fall der Stammstücke durch entsprechende Impulse so eingeleitet, dass sie bei Sturz und Aufprall keine weiteren Schäden verursachen. Die letzte Aufnahme des entasteten Stammes zeigt, wie schwer der Stamm durch den Blitzschlag zerstört worden war.

Die Griechische Tanne wird als Garten- und Parkbaum seit 1813 (oder seit 1824) kultiviert (HENKEL & HOCHSTETTER, 1865: Synopsis der Nadelhölzer. S 180). Schon 1855 wird ein im „Rothenhauser Park am Fusse des Erzgebierges in Böhmen" angelegtes „ansehnliches Pinetum" beschrieben, in dessen Artenliste unter vielen anderen ausländischen Koniferen auch diese Art unter dem Namen Pinus cephalonica aufscheint. (Österreichische Botanische Zeitschrift 1855, Jgg. 5, S 277)
Bild 4: Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn_25.November 2009
Bildtext 4: Der Stammquerschnitt in etwa 1m Höhe misst 1m und weist etwa 130 Jahrringe auf

Bild 5: Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn_12.April 2007
Bildtext 5: Zwei starke Griechische Tannen, die am Rande der Zufahrt zur Musikschule stehen und die man von der Hauptstraße aus gut sehen kann. Bei beiden Bäumen zieht der Stamm nicht gerade bis zum Wipfel durch, sondern der Leittrieb teilt sich unterhalb des Wipfels auf und gabelt sich dann noch einige Male. So hat der Baum nicht einen, sondern mehrere Wipfel. Dieses Phänomen können wir bei alten Griechisch Tannen sehr oft beobachten.

Bild 6:
Abies cephalonica_Schlosspark Gainfarn_05. Oktober 2008 & 25.November 2009
Bildtext 6: Im oberen Bild der Wipfelbereich der beiden noch lebenden Griechischen Tannen im Gainfarner Schlosspark (= Tannen von Bild 5), im mittleren Bild liegen auf der Schnittfläche des Stockes der gefällten großen Tanne einige Zweige aus der Wipfelregion. Bild unten = Detail aus dem mittleren Bild: Die Zapfenspindel hat noch nicht alle Zapfenschuppen verloren, zwischen den verbliebenen Schuppen ragen Spitzen der Deckschuppen heraus. Die Zapfen sind mit Harztropfen besetzt.

Bild 7: Abies cephalonica_Goldeck_17. Jänner 2010
Bildetext 7: Von der Zieglerstraße aus erkennt man einen alte Griechische Tanne und deren zahlreiche Nachkommen in unterschiedlicher Größe im Garten des Goldecks.
