Bild 1 : Geranium pyrenaicum & G. pusillum_Oberkrichenweingärten_15. Juni 2010
Bildtext 1:Im Vordergrund der niedrigwüchsige Flaum-Storchenschnabel mit kleinen hellen Blüten, deren Kronblätter beinahe vollständig in den Kelchblättern verborgen sind, hinten der hochwüchsige Pyrenäen-Storchenschnbale mit ausgebreiteten und über die Kelchblätter hinausragenden Kronblättern. Der Pyrenäen-Storchenschnabel lockt mit den attraktiven Blüten Insekten an, beim Flaum-Storchenschnabel spielt neben der Fremdbestäubung durch Insekten auch die Selbstbestäubung eine gewisse Rolle.

Bild 2 : Geranium molle & Geranium pusillum_Oberkirchen-Weingärten_23. Juni 2010
Bildtext 2: Zwischen zahlreichen Exemplaren vom Flaum-Storchenschnabel mit vielen kleinen Blüten eine geöffnete Blüte eines Langhaar-Storchenschnabels.

Bild 3: Geranium molle_Zwischen Oberkirchen-Weingärten_23. Juni 2010
Bildtext 3: Neben den etwas größeren und dunkleren Blüten unterscheidet sich der Weichhaar-Storchenschnabel(Geranium molle) vom Flaum-Storchenschnabel (Geranium pusillum) durch runzelige Oberflächen der Fruchtklappen, die bei G. pusillum glatt (aber meist dicht behaart) sind und durch die Behaarung der oberen Pflanzenteile: Bei G. pusillum sind alle Haare gleich lang (besser kurz, nämlich etwa 1/10 mm ) drüsenlos und weiter oben auch mit Drüsenköpfen, bei G. molle gibt es meist 3 Längen: wieder sehr kurze (ca 1/10mm) drüsenlose und Drüsenhaare, eine zweite Schicht aus drüsenlosen Haaren mit etwa 1/3 bis ½ mm Länge und dazu einen weiteren Haartyp von peitschenförmigen relativ langen Haaren von etwa 1,5 bis 2mm Länge, die auch bei Betrachtung mit dem freien Auge auffallen.
Dieser letzte Haartyp kann bei manchen Vertretern dieser Art auch fehlen.

Bild 4: Geranium pusillum_Oberkirchenweingärten_23. Juni 2010
Bildtext 4: Die Behaarung an den oberen Pflanzenteilen von Geranium pusillum setzte sich aus gleich langen kurzen Drüsen- und drüsenlosen Haaren zusammen. Die Fruchtklappen sind ohne Querrunzeln, also mit glatter Oberfläche, die aber mit Haaren dicht bedeckt ist.

Bild 5 : Geranium robertianum_Grenzgraben_20. Mai 2010 10.26 und 11:58
Bildtext 5: Unterschiedliche Standortausprägungen des Ruprechtskrautes auf Schotterböden und auf schattigen Waldböden: Kleinere Blattspreitenflächen (reichen bei starkem Licht für die Fotosynthese) und auffallende Rotfärbung (die als Lichtschutz gedeutet wird), Grünfärbung und große Blattspreitenflächen zur Fotosynthese bei schwachem Lichtangebot .

Bild 6: Geranium phaeum_Zwischen Kalkgraben und Merkenstein_17. Mai 2009 & nahe der Ruine Merkenstein_15.Mai 2004
Bildtext 6: Die dunkel-blut- bis -braunroten Blüten locken Mücken in großer Zahl an, werden aber auch von Schmetterlingen (Purpurbär?) besucht.

Bild 7: Geranium pratense_Grossau-Merkensteinerstraße_18. Juni 2008
Bildtext 7: Aus dem Rhizom entspringen zahlreiche Grundblätter und Blühstängel. Die blauen Blüten haben Durchmesser von etwa 3 cm.

Bild 8: Geranium columbinum_Wegränder bei Merkenstein und am Schmeckenden Bach_17. Juni 2008 & 03. Juni 2008
Bildtext 8: Über nahe dem Boden liegenden tief geschlitzten Blättern erheben sich auf dünnen Stielen die hell-lila-purpurnen Blüten. Im Juni sind neben voll entfalteten Blüten auch schon reife Früchte an der selben Pflanze ausgebildet. Das Detailbild zeigt einige Merkmale der Blüte:5 rote Narben, 5 lila Kronblätter, 5 Kelchblätter, die in bis zu 3mm langen Grannen enden (beim ähnlichen G. dissectum sind diese höchstens 1,5mm lang)

Bild 9: Geranium dissectum_Feldrand nahe der Autobahn_15. Juni 2010
Bildtext 9 :Im Randbereich eines Getreidefeldes am südöstlichen Rand des Gemeindegbeites stützt sich ein Schlitzblatt-Storchenschnabel an den Halmen ab. Die dunkel-purpurrote Blüte hebt sich trotz ihre geringen Größe (etwa 4- 5 mm Durchmesser) auf Grund ihrer intensiven Farbe deutlich vom Grün der eigenen und der Getreideblätter und- Halme ab. Das untere Teilbild stellt ein wesentliches Merkmal dar, nämlich die starke Drüsenbehaarung von Fruchtstielen, Kelchen, Fruchtklappen und Schnäbeln.

Bild 10 : Geranium columbinum & dissectum
Bildtext 10: Unreife Früchte der beiden Arten. Bei G. colimbinum wurde ein Teil des Kelches entfernt, um die Fruchtklappen besser fotografieren zu können.
