| Bezeichnung: | Adressdaten: |
|---|---|
| Anschrift: | Rohrgasse 18 |
| Tel.: | 0699 188 77 375 |
| Fax.: | |
| E-Mail: | gerhard@bmgt.at |
| Website: | http://www.telefonmuseum.at/ |
| Kontaktperson: | Ing. Gerhard Baumgartner |

Führung durch die private Sammlung historischer Fernsprechapparate.
gegen Voranmeldung (Telefon oder e-mail)
Achtung! Anlässlich des 36. Internationalen Museumstages am 12. Mai 2013 (Muttertag) ist die Sammlung in der Zeit von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet und zu besichtigen.

Das Telefon hat - wie viele andere Erfindungen auch, mehrere Väter; im deutschsprachigen Raum wird es gerne dem deutschen Physiker und Erfinder Philipp Reis zugesprochen, der 1861 mit den ersten Versuchen einer elektrischen Sprachübermittlung begann. Aber erst dem Amerikaner Alexander Graham Bell gelang es gemeinsam mit seinem Assistenten Watson, das Telefon für eine allgemeine Verwendung reif zu machen.
In Österreich wurde das erste Telefon 1881 in Betrieb genommen, in Bad Vöslau begann die Ära des staatlichen Telefonnetzes sowie die Aufnahme des Fernsprechverkehrs mit Baden, Wien und Brünn am 17. Juli 1888. Am Postamt stand eine öffentliche Sprechstelle zur Verfügung.

Die 1971 begonnene Sammlung zeigt einen repräsentativen Querschnitt über die Entwicklung des Fernsprechapparates und umfasst heute über 350 Objekte aus verschiedenen Anwendungsbereichen; rund 120 davon sind im Museum zu besichtigen. Die Apparate stammen aus vielen Ländern der Erde: neben Österreich finden sich Objekte aus Deutschland, Ungarn, Polen, Tschechien, Italien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Belgien, England und den USA in der Sammlung. Jedes Objekt ist kurz beschriftet. Der Besucher erhält im Zuge einer Führung einen Überblick über die vielfältigen Formen des Telefons.