Hohe Investitionen in die Bereiche Versorgungssicherheit und Sicherheitsinfrastruktur -WLV trifft Vorsorge für die Zukunft und beschließt Gebührenanpassung
Der Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden (WLV) versorgt seit nunmehr fast 100 Jahren 29 Verbandsgemeinden in den Bezirken Baden und Mödling mit Trinkwasser.
Die Versorgungssicherheit der Kundinnen und Kunden hat höchste Priorität und wird durch laufende Investitionen in Ortsnetzerneuerungen, Instandhaltung und Wartung der Anlagen, Ausbau von Wasserspendern sowie Errichtung von notwendigen Aufbereitungsanlagen garantiert.
Der WLV steht für
- Versorgungssicherheit der Bevölkerung
- Schutz der kritischen Infrastruktur
- Krisen- und Katastrophenmanagement
- Zukunftssicherung im Zusammenhang mit dem Klimawandel
- Hohe Qualität des Trinkwassers
- Gebrechens- und Störungsbehebung durch Bereitschaftsdienst
- Kompetenter Ansprechpartner durch qualifizierte und optimal ausgebildete MitarbeiterInnen
„Die neu hinzukommenden gesetzlichen Anforderungen im Sicherheitsbereich zum Schutz der kritischen Infrastruktur bringen hohe Investitionen in diesen Bereichen mit sich. 20 Cent des Wasserpreises fließen in den kommenden Jahren in diesen Bereich und machen eine Gebührenerhöhung unumgänglich.“ so Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz.
Auch der Klimawandel mit Extremwetterereignissen, immer längeren Trockenperioden und Grundwassertiefstständen, stellen die Wasserversorgung vor neue Herausforderungen und bringen weitere Investitionen mit sich.
Um die Versorgungssicherheit, die umfangreichen Investitionen im Bereich der Wasserversorgung und im Bereich der Sicherheitsinfrastruktur umsetzen und gewährleisten zu können, wurde in der Vollversammlung des Wasserleitungsverbandes im Februar 2026 eine Erhöhung der Wasserbezugsgebühr und der Bereitstellungsgebühr einstimmig beschlossen.
Die Erhöhung beträgt € 0,50 je Kubikmeter (m³) Trinkwasser, d.h. der Wasserpreis je m³ erhöht sich von derzeit € 2,00 auf € 2,50 zuzüglich Ust. Die jährliche Bereitstellungsgebühr wurde moderat angehoben. Die Gebührenanpassung wird mit 1. April 2026 wirksam.
Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 m³ ergibt dies eine Steigerung der Wasserbezugsgebühr um rd. € 0,23 pro Tag, rd. € 6,9 pro Monat bzw. € 82,50 pro Jahr inklusive Umsatzsteuer.
Obmann Kainz betont, dass diese Anpassung der Gebühren mit einstimmigem Beschluss der Verbandsversammlung erfolgte und die Investitionen von heute eine wichtige Vorsorge für die Zukunft und für die kommenden Generationen sind.
Personen am Foto von links:
WLV-Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz, WLV-Direktorin DI Sandra Akranidis-Knotzer, WLV-Obmann-Stv. Bgm. Alfred Artmäuer, WLV-Dir-Stv. Ing Wolfgang Hiltl